Es wird allgemein angenommen, dass Glücksspiel etwas ist, das nur Männer tun können. Aber wie in vielen anderen Bereichen gibt es auch hier eine Menge Vorurteile. Wir werden Ihnen die Meinungen von Wissenschaftlern und Experten zu diesem Thema vorstellen.
In einigen Kulturen und Ländern gelten Fußball, Angeln, Autofahren, Recht, Kochen, Computerprogrammierung, Medizin und jede andere Wissenschaft als „männliche“ Bereiche.
Beim Glücksspiel ist die Geschlechterfrage nicht so eindeutig.
Im Laufe der Zeit waren viele Kartenspiele und andere Glücksspiele sowohl für Männer als auch für Frauen zugänglich.
Doch mit dem Aufkommen von Tausenden von Buchmachern, die Wetten auf Sportereignisse anbieten, Online-Casinos und virtuellen Spielautomaten ist das Glücksspiel heute auch Teil der „Männerdomäne“ geworden.
Sogar die Werbung für solche Glücksspiele zeigt dies: Sie lockt Männer in der Regel mit Bildern von halbnackten Frauen in Web-Casinos oder Wettbüros.
Die Realität könnte Sie allerdings ein wenig überraschen.
Wir erklären, warum Männer und Frauen unterschiedlich spielsüchtig sind und verraten Ihnen, welches Geschlecht stärker spielsüchtig ist.
In den letzten vier Wochen haben rund 30 Prozent der Frauen, die an der Umfrage teilgenommen haben, gespielt.
Gleichzeitig gaben 36 % der Männer, die an der Umfrage teilnahmen, an, unter ähnlichen Umständen gezockt zu haben.
Auch wenn Spielsucht auf den ersten Blick ein ausschließlich männliches Problem zu sein scheint, gibt es doch einige wichtige Aspekte, die dieses Problem betreffen.
Marina Smith, Leiterin einer Wohltätigkeitsorganisation für Spielsucht, erklärte, dass 30 % der Nutzer der nationalen britischen Beratungsstelle für Spielsucht Frauen sind.
Experten sind der Meinung, dass virtuelle Casinos und Online-Buchmacher die Spielsucht von Frauen ebenfalls verschlimmert haben. Frauen gehen seltener in Offline-Glücksspielhallen, sondern wetten eher online.
Psychologen empfehlen daher, die Glücksspielsucht von Frauen ernster zu nehmen.







